Altholz entsorgen im Holzcontainer

Altholz entsorgen im Holzcontainer

Passenden Holzcontainer in Ihrer Region finden

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  • Altholz regional entsorgen
  • Verbindliche Terminvereinbarung
  • Preiswert & fair

Inhaltsverzeichnis

Was ist ein Holzcontainer und wann lohnt er sich?

Ein Holzcontainer ist ein Abrollcontainer oder Absetzcontainer, in den ausschließlich Altholz gehört – also Holzabfälle, die bei Renovierungen, Umbauten, Gartenarbeiten oder beim Entrümpeln anfallen. Weil Altholz sortenrein gesammelt wird, lässt es sich anschließend energetisch oder stofflich verwerten, etwa in Spanplatten oder als Ersatzbrennstoff.

Für Privatpersonen lohnt sich ein eigener Holzcontainer immer dann, wenn die Mengen zu groß für den Kofferraum werden. Typische Anlässe sind der Abriss eines Gartenhauses, das Ausräumen eines Dachbodens, das Entsorgen alter Einbauschränke oder der Rückbau einer Holzterrasse. Auch Heimwerker, die eine Sauna, einen Bodenbelag oder eine Holzvertäfelung erneuern, kommen schnell auf mehrere Kubikmeter Holzabfall.

Der Vorteil gegenüber dem Wertstoffhof: Sie sparen sich viele Fahrten, schonen Ihr Auto und können in Ruhe arbeiten. Und weil Altholz entsorgen eine feste rechtliche Grundlage hat, ist die Verwertung über einen zertifizierten Containerdienst auch der sicherste Weg.

Container mit Altholz gefüllt

Welches Holz darf in den Container?

Altholz wird in Deutschland nach der Altholzverordnung (AltholzV) in vier Kategorien eingeteilt – von A I (naturbelassen) bis A IV (stark belastet). Für Privatkunden ist das wichtig, weil nicht jeder Container jede Kategorie aufnimmt. Viele regionale Partner bieten Mischholz der Kategorien A I bis A III an; PCB-belastetes Altholz (A IV) muss gesondert entsorgt werden.

Im Zweifel hilft Ihnen Ihr regionaler Containerdienst-Partner: Er kennt die Annahmebedingungen der örtlichen Verwertungsanlage und sagt Ihnen verbindlich, was in Ihren Container darf.

Erlaubt im Holzcontainer (A I–A III):

  • unbehandeltes Vollholz wie Bretter, Latten und Balken

  • Paletten, Obstkisten, Verpackungsholz

  • Spanplatten, MDF- und OSB-Platten

  • beschichtete und lackierte Möbelteile

  • Türen, Fensterrahmen aus Holz (ohne Glas)

  • Holzverkleidungen, Dielen, Parkett

  • Gartenmöbel aus Holz, Zaunlatten

Nicht erlaubt ist unter anderem:

  • mit Holzschutzmitteln behandeltes Altholz (A IV), z. B. Bahnschwellen, Telegrafenmasten, Konstruktionsholz aus dem Außenbereich

  • imprägnierte Terrassendielen, Kinderspielgeräte aus älteren Baujahren

  • Holz mit Nägeln in größeren Mengen? → meist unproblematisch, aber nachfragen

  • Fenster mit Glas, Türen mit Metallbeschlägen

  • Pressspan mit Asbestresten

  • Baum- und Strauchschnitt (gehört zu Grünschnitt)

  • gemischte Bauabfälle (gehören in den Mischcontainer)

Altholzkategorien kurz erklärt

A I – naturbelassen

Altholz unbehandelt A1 Container

Unbehandeltes, mechanisch bearbeitetes Holz ohne Lack, Lasur oder Kleber. Beispiele: Dachlatten, Paletten, Verpackungsholz.

A II – verleimt/lackiert

Altholz behandelt A2 Container

Verleimtes, gestrichenes oder lackiertes Holz ohne Holzschutzmittel und ohne Halogenverbindungen. Beispiele: Möbel, Paneele, Türen im Innenbereich.

A III – mit halogenorganischen Stoffen

Altholz behandelt A3 Container

Beschichtete Hölzer, die halogenorganische Verbindungen in der Beschichtung enthalten, aber keine Holzschutzmittel. Beispiele: bestimmte beschichtete Möbel, Laminat.

A IV – mit Holzschutzmitteln

A IV – mit Holzschutzmitteln Container

Mit Holzschutzmitteln imprägnierte Hölzer und PCB-belastetes Altholz. Beispiele: Bahnschwellen, Masten, Außenkonstruktionen. Nicht in den normalen Holzcontainer.

Welche Containergrößen gibt es?

Holzcontainer gibt es in unterschiedlichen Volumen, typischerweise zwischen 3 und 40 m³. Für Privatkunden sind meist die Größen 5 bis 10 m³ relevant. Als Faustregel gilt: Lieber eine Nummer größer wählen, denn eine zweite Anlieferung verursacht erneut Transportkosten. Ein 5-m³-Container fasst grob die Einrichtung eines kleinen Zimmers plus Bodenbelag; 7 bis 10 m³ reichen für die meisten Sanierungs- oder Entrümpelungsprojekte eines Einfamilienhauses.

Bedenken Sie auch die Stellfläche: Große Abrollcontainer brauchen eine stabile, möglichst ebene Aufstellfläche und eine freie Zufahrt. Steht der Container auf öffentlichem Grund, zum Beispiel auf der Straße, ist in der Regel eine Stellgenehmigung der Kommune erforderlich. Ihr Partnerbetrieb berät Sie dazu und kümmert sich in vielen Regionen auf Wunsch um die Beantragung.

Was kostet ein Holzcontainer?

Die Kosten für einen Holzcontainer setzen sich aus Anlieferung, Standzeit, Entsorgung und gegebenenfalls der Stellgenehmigung zusammen. Weil Altholz meist energetisch verwertet werden kann, ist er häufig günstiger als ein Mischcontainer. Die folgenden Werte sind marktübliche Richtwerte – der verbindliche Preis wird Ihnen nach Eingabe Ihrer Postleitzahl vom regionalen Partner angezeigt.

Wichtig: Die Preise variieren regional deutlich. Entsorgungsgebühren, Anfahrtswege und die Kapazitäten der Verwertungsanlagen unterscheiden sich zwischen Ballungsräumen und ländlichen Gebieten. Beim Containerdienst-Shop sehen Sie deshalb immer den konkreten Preis Ihres namentlich bekannten Partnerbetriebs – keine pauschalen Lockangebote, die am Ende anders ausfallen.

Containergröße Typischer Preisrahmen Einflussfaktoren
3 m³ Holzcontainer ca. 180 – 320 € Region, Altholzkategorie, Standzeit
5 m³ Holzcontainer ca. 230 – 400 € Zufahrt, Füllgrad, Abholtermin
7 m³ Holzcontainer ca. 300 – 480 € Stellgenehmigung, kommunale Gebühren
10 m³ Holzcontainer ca. 380 – 600 € Auslastung, Fahrtweg, Holzsorte
3 m³ Holzcontainer

Preisrahmen

ca. 180 – 320 €

Einflussfaktoren

Region, Altholzkategorie, Standzeit

5 m³ Holzcontainer

Preisrahmen

ca. 230 – 400 €

Einflussfaktoren

Zufahrt, Füllgrad, Abholtermin

7 m³ Holzcontainer

Preisrahmen

ca. 300 – 480 €

Einflussfaktoren

Stellgenehmigung, kommunale Gebühren

10 m³ Holzcontainer

Preisrahmen

ca. 380 – 600 €

Einflussfaktoren

Auslastung, Fahrtweg, Holzsorte

* Richtwerte inkl. Anlieferung, Standzeit und Abholung. Ihr Festpreis erscheint nach PLZ-Eingabe im Shop Ihres regionalen Partners.

Altholzcontainer Abrollcontainer mit Türen

So läuft die Bestellung beim Containerdienst-Shop

Im Unterschied zu anonymen Vermittlungsportalen kennen Sie bei uns den ausführenden Betrieb von Anfang an. Das macht den Ablauf transparent – gerade, wenn Sie zum ersten Mal Altholz entsorgen lassen.

So gehen Sie vor:

  1. Postleitzahl eingeben: Sie sehen den zuständigen Partnerbetrieb mit Logo, Adresse und Öffnungszeiten.

  2. Container wählen: Größen, Preise und zulässige Holzarten sind direkt beim Partner hinterlegt.

  3. Termin abstimmen: Bei Fragen erreichen Sie den Betrieb telefonisch – ohne Callcenter-Warteschleife.

  4. Stellgenehmigung prüfen: Bei öffentlichem Grund kümmert sich Ihr Partner oft direkt um den Antrag.

  5. Anlieferung und Befüllung: Sie haben die vereinbarte Standzeit (meist 7–14 Tage), um den Holzcontainer zu befüllen.

  6. Abholung und Nachweis: Der Partner holt den Container termingerecht ab und entsorgt das Altholz fachgerecht nach Altholzverordnung.

Der entscheidende Unterschied: Sie haben einen festen, regionalen Ansprechpartner, der Sie persönlich berät und auch bei Sonderfragen – etwa zu belastetem Holz oder Mischbefüllungen – verbindlich Auskunft gibt.

Praxis-Tipps: typische Fehler vermeiden

Die meisten Mehrkosten entstehen nicht durch den Container selbst, sondern durch vermeidbare Missverständnisse. Mit ein paar Handgriffen bleibt Ihr Projekt im Budget.

Häufige Stolperfallen:

  • Falsche Holzkategorie: Imprägnierte Terrassendielen in den A-I-Container werfen – das führt zu Nachsortierung und Aufpreis.

  • Mischbefüllung: Tapeten, Metallteile oder Bauschutt haben im Holzcontainer nichts zu suchen.

  • Überladung: Holz darf nicht über den Rand hinausragen, sonst ist der Transport unzulässig.

  • Fehlende Stellgenehmigung: Bei öffentlichem Grund drohen Bußgelder.

So sparen Sie:

  • Sortieren Sie vorab: reines Altholz A I–A III in einen Container, belastetes Holz separat.

  • Zerlegen Sie sperrige Möbel, damit der Container besser gefüllt wird.

  • Planen Sie die Standzeit realistisch, um Zusatztage zu vermeiden.

  • Nutzen Sie die kostenlose Beratung Ihres regionalen Partners, bevor Sie bestellen.

Entsrgung Altholz Wertstoffhof

Alternativen zum Holzcontainer

Für sehr kleine Mengen – ein paar Paletten oder ein alter Küchenschrank – lohnt sich der Wertstoffhof. Die meisten kommunalen Höfe nehmen haushaltsübliche Mengen Altholz kostenlos oder gegen geringe Gebühr an.

Häufig gestellte Fragen zu Holzcontainern und Altholz

Als Richtwert liegen die Kosten für einen Holzcontainer zwischen rund 180 € (3 m³) und 600 € (10 m³). Kleinere Mengen können Sie in vielen Regionen kostengünstig am Wertstoffhof abgeben. Den verbindlichen Preis erhalten Sie nach PLZ-Eingabe direkt von Ihrem regionalen Partner.

Mit Holzschutzmitteln behandeltes Holz der Kategorie A IV – etwa Bahnschwellen, Zaunpfähle aus dem Außenbereich oder imprägnierte Terrassendielen – gehört nicht in den normalen Holzcontainer. Auch Fenster mit Glas, Türen mit Metallbeschlägen oder gemischte Bauabfälle sind nicht zulässig.

A I bezeichnet unbehandeltes, naturbelassenes Holz wie Paletten oder Dachlatten. A IV umfasst Holz, das mit Holzschutzmitteln oder PCB belastet ist, zum Beispiel Konstruktionsholz aus dem Außenbereich. A IV muss in einer dafür zugelassenen Anlage gesondert entsorgt werden.

Ja, Holzmöbel wie Schränke, Tische, Regale oder Stühle dürfen in der Regel hinein, ebenso beschichtete Spanplatten. Entfernen Sie nach Möglichkeit Metallbeschläge, Glaseinsätze, Polsterung und Elektronik – diese Teile gehören nicht zum Altholz.

Sobald der Container auf öffentlichem Grund steht, ist eine Stellgenehmigung der Kommune erforderlich. Auf Ihrem Privatgelände oder in der Einfahrt entfällt sie. Ihr regionaler Partner unterstützt Sie bei der Beantragung.

Üblich sind 7 bis 14 Tage, die im Preis enthalten sind. Brauchen Sie länger, vereinbaren Sie die Verlängerung direkt mit Ihrem Partnerbetrieb – meist gegen eine geringe Tagesgebühr.

Nein, Container werden ausschließlich vom Containerdienst transportiert, da sie ein spezielles Fahrzeug erfordern. Kleine Holzmengen können Sie natürlich selbst zum Wertstoffhof bringen, für größere Mengen ist der Container die praktischere Lösung.

Container mit Altholz von oben

Das Wichtigste in Kürze

- Ein Holzcontainer nimmt Altholz der Kategorien A I bis A III auf – von Paletten über Möbel bis zu beschichteten Spanplatten.

- Nicht hinein gehören imprägniertes Holz (A IV), Fenster mit Glas, gemischte Bauabfälle und Grünschnitt.

- Typische Preisrahmen liegen zwischen 180 € (3 m³) und 600 € (10 m³), regional variierend.

- Die Standzeit beträgt meist 7 bis 14 Tage; auf öffentlichem Grund ist eine Stellgenehmigung nötig.

- Beim Containerdienst-Shop sehen Sie vorab Ihren regionalen, namentlich bekannten Partner inklusive Preis und Ansprechpartner.

Jetzt Holzcontainer beim Partner in Ihrer Region bestellen

Geben Sie Ihre Postleitzahl ein und sehen Sie sofort, welcher Containerdienst in Ihrer Nähe für Sie zuständig ist. Sie erhalten transparente Preise, eine persönliche Beratung und einen festen Ansprechpartner vor Ort – von der ersten Rückfrage bis zur fachgerechten Altholzverwertung.